Plakatwände, um bei Wahlen die Plakatflut zu vermeiden

Bei der letzten Kommunalwahl war die Anzahl der Wahlplakate sehr hoch. Überall an Laternen, Masten und Bäumen waren diese im gesamten Stadtgebiet zu sehen. Das Ortsbild wurde nicht
nur im Stadtkern sondern auch in allen anliegenden Ortsteilentemporär beeinträchtigt und unsere schöne Stadt damit sowohl für Bürger*innen und vor allem für Besucher*innen unattraktiv.
Zudem ist die Gefahr, dass Verkehrs- und andere Hinweiszeichen augenscheinlich untergehen, aus Sicht der ILM durchaus gegeben. Eine Regelung zur Eindämmung der Plakatflut ist für Geisenfeld längst überfällig. Andere Städte und Gemeinden sind uns auf diesem Gebiet weit voraus und haben gezeigt, dass Wahlkampf auch ohne Materialschlacht funktionieren kann.

 

Deshalb haben wir es uns auf die Fahne geschrieben dies, wie in unserer Stadt-Land-Ilm Ausgabe 3/2021 angekündigt, so schnell wie möglich umzusetzen. Hierzu nahmen wir Kontakt zu den Nachbargemeinden auf, wobei ein reger Austausch bezüglich dieser Thematik stattfand, da hier die Plakatwände schon bei den letzten Wahlen zum Einsatz kamen.

 

Somit wurde aus unserer Initiative ein Antrag für die Änderung der Vorschrift für öffentliche Anschläge für den Stadtrat erstellt, welcher am 20.05.2021 vom Gremium mehrstimmig genehmigt wurde.

 

Wir sind sehr froh, dies für die Stadt und seine Bürger*innen erreicht zu haben und somit in Zukunft auch bei Wahlen keine Beeinträchtigung des Stadtbildes entsteht und einen weiteren Beitrag zur Vermeindung von Ressourcenverschwendung und des Klimaschutzes geleistet zu haben.

 

Hierzu wollen wir auch auf folgenden Artikel hinweisen:

25.05.2021 Donaukurier/Geisenfelder Zeitung

Weniger Kandidatenköpfe im Ortsbild

Stadtratsmehrheit will Plakatflut im Vorfeld von Wahlen begrenzen und nutzbare Flächen genau umreißen